Auf die eigenen Leute hören

„Wir brauchen keine Maccies“, meinte Bernd Osterloh, Gesamtbetriebsratesvorsitzender von VW, letzte Woche und nahm kein Blatt vor den Mund. Den Beratern, die ins Haus geholt wurden, um Einsparungen und Effizienzsteigerungen zu bewirken, warf er „sinnfreies...

Autor: Redaktion
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„Wir brauchen keine Maccies“, meinte Bernd Osterloh, Gesamtbetriebsratesvorsitzender von VW, letzte Woche und nahm kein Blatt vor den Mund. Den Beratern, die ins Haus geholt wurden, um Einsparungen und Effizienzsteigerungen zu bewirken, warf er „sinnfreies Köpfezählen in der Produktion“ vor. „Steinzeitdenken nannte er das und fordert nun den Abzug der Berater. Stattdessen müsse der Vorstand mal auf die eigenen Leute hören“. Klare Worte.

Der Betriebsratsvorsitzende von Porsche, Uwe Hück, unterstützt ihn. Man solle erst mal die im eigenen Haus vorhandene Kompetenz nutzen, bevor man Millionen ausgibt, um externe Berater zu versorgen. Und eigene Kompetenz im Haus gibt es ja durchaus – keineswegs nur in Gestalt der Porsche Consulting GmbH. Da hat er recht.

Denn in jedem Unternehmen steckt ein bislang ungenutztes Potenzial an Organisationsintelligenz. Dies bewusst nutzbar zu machen, geht nicht mit Blue Prints, Excel Sheets und Power Point Präsentationen. Da muss man wirklich etwas von Organisationen und ihren Potenzialen im internen Zusammenspiel verstehen. Das ist genau der Kern unseres Beratungsansatzes als new&able.

Das Urteil darüber, wie gut oder schlecht eine Beratung arbeitet, überlassen wir unseren Kunden. Aufgrund unserer eigenen langjährigen Erfahrung als Manager und Mitarbeiter in Unternehmensorganisationen haben wir die Arbeit der gängigen großen Beratungshäuser allerdings auch aus dieser Perspektive ganz konkret selbst kennengelernt. Das deckt sich weitgehend mit dem, was Herr Osterloh und Herr Hück feststellen. Und das deckt sich weitgehend mit dem, was Dr. Benedikt Herles, den wir als Key Note Speaker im „thinktalk@new&able“ zu Gast hatten, in seinem Buch über „Die kaputte Elite“ schreibt. Das Interview mit ihm ist nach wie vor sehenswert.

Es gibt eine seit Jahren wachsende Zahl an Managern, die diese Art der vorhersagbaren Unternehmensberatung satt haben: Köpfe zählen und Blue Prints für teuerstes Geld. Was es am Ende bewirkt hat, was es gekostet und gebracht hat, wird gar nicht ernsthaft evaluiert. Genau für diese Manager sind wir zum vertrauenswürdiger Partner geworden: als Wegfinder, Enabler und als Beratungsteam, das den Blick auf die Potenziale der Organisationsintelligenz richtet. Wir stehen für Neues Denken in der Beratung.

Das sagen wir nicht nur, das machen wir auch. Deshalb haben wir Kunden, die mit unserer Unterstützung begonnen haben, „die eigenen Leute zu fragen“ und so ihr unternehmenseigenes Potenzial besser kennen- und vor allem auch nutzen zu lernen.